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Labyrinthfische



Labyrinthfische für das Aquarium – faszinierende Zierfische mit besonderer Atmung

Labyrinthfische gehören zu einer besonders interessanten Gruppe von Zierfischen in der Aquaristik. Ihr charakteristisches Merkmal ist das sogenannte Labyrinthorgan, mit dem sie zusätzlich atmosphärische Luft an der Wasseroberfläche aufnehmen können. Dadurch sind viele Arten hervorragend an Gewässer mit niedrigem Sauerstoffgehalt angepasst.

Viele Labyrinthfische stammen aus Süd- und Südostasien und leben dort in langsam fließenden Gewässern, Reisfeldern oder dicht bewachsenen Tümpeln. Besonders bekannte Vertreter dieser Gruppe sind Kampffische, Fadenfische und verschiedene Gurami-Arten.

Typische Merkmale von Labyrinthfischen

Viele Labyrinthfische im Aquarium zeichnen sich durch ihre auffälligen Farben, eleganten Flossen und ihr interessantes Verhalten aus. Besonders die Männchen vieler Arten entwickeln intensive Farben und zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten.

  • besitzen ein spezielles Labyrinthorgan zur Luftatmung
  • oft sehr farbenprächtige Arten
  • interessantes Balz- und Brutverhalten
  • teilweise ausgeprägtes Revierverhalten

Haltung im Aquarium

Die meisten Labyrinthfische bevorzugen ruhige Aquarien mit dichter Bepflanzung und vielen Versteckmöglichkeiten. Schwimmpflanzen sind besonders wichtig, da sie den Tieren Schutz bieten und gleichzeitig ideale Bedingungen für die Fortpflanzung schaffen.

Viele Arten fühlen sich bei Temperaturen zwischen etwa 24 und 28 °C besonders wohl. Da Labyrinthfische regelmäßig Luft an der Oberfläche aufnehmen, sollte die Wasseroberfläche gut zugänglich sein.

Eine ruhige Umgebung und ein strukturreich eingerichtetes Aquarium tragen wesentlich zum Wohlbefinden dieser Fische bei.

Vergesellschaftung mit anderen Aquarienbewohnern

Die Vergesellschaftung von Labyrinthfischen hängt stark von der jeweiligen Art ab. Viele Arten lassen sich gut mit friedlichen Fischen kombinieren.

  • geeignet mit ruhigen Schwarmfischen wie Salmlern oder kleinen Bärblingen
  • kombinierbar mit vielen friedlichen Welsen
  • meist problemlos mit Schnecken

Mit Garnelen kann die Haltung funktionieren, jedoch kann Garnelennachwuchs gefressen werden. Mit Krebsen oder Krabben sollten Labyrinthfische nicht gehalten werden, da diese die Fische verletzen oder bedrängen können.

Einige Arten, insbesondere Kampffische, können gegenüber Artgenossen oder anderen farbenähnlichen Fischen territorial reagieren.

Beliebte Labyrinthfisch-Arten

Zu den bekanntesten und beliebtesten Labyrinthfischen im Aquarium gehören unter anderem:

  • Kampffisch (Betta splendens)
  • Zwergfadenfisch (Trichogaster lalius)
  • Mosaikfadenfisch (Trichogaster leerii)
  • Honiggurami (Trichogaster chuna)
  • Knurrender Zwerggurami (Trichopsis pumila)

Viele dieser Arten sind aufgrund ihrer Farben und ihres interessanten Verhaltens sehr beliebt und eignen sich – je nach Art – auch gut für kleinere Aquarien.

Labyrinthfische kaufen – worauf Sie achten sollten

Beim Kauf von Labyrinthfischen sollte auf die artspezifischen Anforderungen geachtet werden. Einige Arten werden am besten paarweise oder in kleinen Gruppen gehalten, während andere eher einzeln gepflegt werden sollten.

Ein gut bepflanztes Aquarium mit ruhigen Bereichen, Schwimmpflanzen und ausreichend Verstecken sorgt dafür, dass sich Labyrinthfische wohl fühlen und ihr natürliches Verhalten zeigen.